Wie Alles begann


Wir schreiben das Jahr 1962.
Wir befinden uns auf dem Gelände von St. Pius.

Was sehen wir?

Nichts.

Zumindest nicht viel.
Außer eine riesige Fläche Feld und ein paar Wohnblöcke ringsum.

Doch wie sagte Baden Powell so schön? „Wenn ich von Wandern rede, meine ich flottes Wandern, nicht nachlässiges Schlendern.“ Das nahmen sich die damaligen Gründer des Stammes Weiße Rose – unter anderem Werner Lüftner – zu Herzen und wanderten direkt auf das Gelände zu, um nicht abzuwarten, bis Alles Notwendige erbaut wurde. Nein, vielmehr bereiteten sie auf dem Platz, wo heute die Kirche steht, ein Schaulager auf, um bereits jetzt schon Mitglieder zu gewinnen. Erst im Juni 1964 waren Baubeginn der Kirche St. Pius, später dann das Pfarrzentrum sowie der Kindergarten. Bis dahin fanden die Pfadfinder Haunstetten – damals „Fledermäuse, Wiesel, Bären“ genannt – eine Bleibe in der Pfarrei St. Georg und dann in einem Gebäude in der Tattenbachstraße, um letztlich in den Jugendräumen St. Pius sesshaft zu werden. Um aus den kahlen Räumen eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, starteten die „Bären“ das Projekt „Heimgestaltung“. Darunter fielen arbeiten wie tapezieren, Drucke zur Wanddekoration erstellen und das Fabrizieren eines Bücherregals.
W.L., A.A.